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Wer mehr erfahren möchte...

Aufgewachsen in einer sächsischen Kleinstadt zog es mich nach dem Abitur als Au Pair (Kindermädchen) an die Ostküste der USA. Mein erster Flug, meine erste große Reise Richtung Selbstständigkeit im Leben. Mit dieser Entscheidung begann auch die Lust auf das Erkunden fremder Sprachen und Kulturen. Ich studierte "Languages and Business Administration" und verbrachte wieder eine längere Zeit im Ausland - diesmal Frankreich. Später absolvierte ich noch einen MBA in Spanien, womit ich in der Lage bin, mit dem Großteil der Welt zu kommunizieren. Irgendwie beruhigt mich das, denn menschliche Kommunikation und Austausch sind mir wichtig. Die Faszination hält bis heute an und Arabisch ist meine derzeitige Herausforderung.

Beruflich begann meine "Laufbahn" in einer großen Strategieberatung mit Projekten in fast allen Teilen der Welt. Eigentlich der ideale Job für eine "Reisetante" wie mich, denn neben dem Reisen reizt mich das Verstehen, Analysieren und Strukturieren komplexer Sachverhalte.

Nachdem allerdings Ende 2009 mein Vater starb, stellte ich einige Kompromisse in meinem Leben und so manche Lebensphilosophie meiner damaligen Beraterkollegen grundlegend in Frage. Mein Vater selbst hatte zu viel gearbeitet und erst mit seiner Krebsdiagnose angefangen, das Leben zu genießen. Diese Erinnerung quält mich noch heute. Meine Biographie sollte nicht so aussehen.

Zusätzlich getriggert von einem Burnout, Seeleninfarkt, Überforderung, oder wie auch immer man den Zustand totaler emotionaler, mentaler und/oder physischer Erschöpfung nennen möchte, hing ich mein Leben aus dem Koffer an den Nagel und begann einen Job bei der Deutschen Bahn in Berlin. Regelmäßig Freunde treffen, Zeit für Hobbies und im eigenen Bett schlafen. Herrlich!

Ich konnte kaum glauben, dass man den Wohlfühlfaktor noch weiter steigern kann, bis ich mich 2014 selbstständig machte. Ich gründete mit einem Freund ein Startup (Futboard UG) und arbeitete nebenbei als unabhängige Unternehmensberaterin. Das selbstbestimmte Leben erlaubte mir, nach dem Ende des Startups (wieviel Prozent schaffen es nochmal? ;-)), weitere Leidenschaften zu verfolgen. Dazu gehörte das Lehren an unterschiedlichen Hochschulen in Berlin. Wissen weitergeben ist eine tolle Sache.

2016 lernte ich auf einer Reise in den den Philippinen zufällig den sogenannten "Inner Dance", bewusste Trance, und "Sound Healing" kennen. Noch nie hatte ich mit so viel Klarheit (und ganz ohne Worte), meine eigenen Potenziale, Grenzen, aber auch mein "Ich" wahrgenommen, wie während und nach den Inner Dance Sessions. Noch nie fühlte ich mich so bei mir "angekommen" und in mir Zuhause. Und ich hatte ja nun schon mehrfach gedacht: "Ich bin da". Bei den Sessions kamen nicht nur schöne Gedanken. Auch Trauriges, Verstörendes, Schmerzliches hatte ich erlebt und gefühlt. Aber ich habe es als liebevollen, notwendigen Teil meiner selbst annehmen können.

Ein Trance Therapeut sagte einmal: "Wenn wir immer nur die Sonne sehen wollen, schlafen wir schlecht." Was für einfache Worte, die so schön beschreiben, dass wir mehr sind als eine kontinuierliche Leuchtfigur und jede Emotion zu uns gehört.

Viele anstrengende Arbeitsjahre, mein Heranwachsen mit 3 Geschwistern, wo man sich ständig behaupten musste, sowie meine eigene Burnout-Erfahrung haben mich gelehrt, dass es immer wieder notwendig ist, sich Auszeiten zur Regeneration zu suchen. Im Alltag Kleinigkeiten, die mich glücklich machen (die Sonne, der Duft von Kaffee, eine leuchtende Blume, ein Lächeln) bewusst wahrzunehmen, macht für mich den absoluten Unterschied im Leben, trotz Stunden vor dem Laptop mit Excel und Powerpoint.

In meiner Freizeit nutze ich schon seit vielen Jahrzehnten auch Musik als Ausgleich - egal ob beim Tanzen, bei Rockfestivals oder Klassikkonzerten. Seitdem ich in Asien Klang als sehr effiziente Therapieform entdeckt habe und begeistert bin, welche Veränderungsprozesse in Gang gesetzt werden können (allein durch das Erleben/Hören und ohne zu sprechen), wollte ich dies unbedingt wetergeben und andere Erleben lassen. Daraufhin habe ich an der British Academy of Sound Therapy eine Ausbildung zur Klangtherapeutin gemacht und meine Heilpraktiker-Erlaubnis erworben, um den Menschen auch "von innen" zu verstehen.

Neben Musik und Klang begeistern mich wie erwähnt, Reisen in fremde Kulturen, Sprache und Zeit in der Natur.

 

Mein (berufliches) Leben in Kurzform.

  • 2004 Studienabschluss als Diplom-Wirtschaftsromanistin (FH)
  • 2005-2011 Unternehmensberaterin bei einer großen Beratung
  • 2009 International MBA am Instituto de Empresa
  • 2011-2014 Projektleiterin bei der Deutschen Bahn
  • 2014-2017 Gründung eines Startups (Futboard UG)
  • seit 2014 freie strategische Beraterin/Projektleiterin & Coach
  • seit 2017 Klangtherapeutin (Sound Therapist); Abschluss an der British Academy of Sound Therapy (BAST)
  • 2017 Heilpraktikererlaubnis